Unternehmensgeschichte
-
1953
In Wien wird von der Unternehmersfamilie Pölzl die „Allgemeine Kugellagerfabrik Ges.m.b.H.“ gegründet. In den folgenden Jahren führt die anhaltend starke Nachfrage nach Kugellagern zu ständigem Ausbau und zur Erweiterung der Produktionsfläche.
1956
Auf Empfehlung öffentlicher Stellen kauft die „Allgemeine Kugellagerfabrik Ges.m.b.H.“ den unter öffentlicher Verwaltung stehenden Betrieb „Globus Waldgatter“ in Berndorf. Grundlage für den Ankauf war die Tatsache, dass in diesem Betrieb Schmiedefachleute beschäftigt waren, sowie die Zusage, dass in diesem Gebiet ein unbegrenztes Arbeitskräftereservoir vorhanden wäre.
1957
Gründung der INA-Vertriebsgesellschaft in Wien.
1957
Kommerzialrat Ferdinand Pölzl hat den ehrgeizigen Plan, aus dem rückständigen USIA-Betrieb die modernste Produktionsstätte für Kugellager in Europa zu machen. Im Juli 1957 laufen die Umbau- und Renovierungsarbeiten an.
1967
Am 18. September stirbt Ferdinand Pölzl und mit ihm geht die führende Kraft des Unternehmens verloren. Seine Frau und sein Bruder haben kein Interesse an der Weiterführung des Unternehmens.
1968
Die „AKF“ wird von der Familie Pölzl an die Firma „Kugelfischer Georg Schäfer & Co in Schweinfurt“ verkauft, zu der schon seit Jahren gute Geschäftsbeziehungen und ein enger, freundschaftlicher Kontakt bestehen. AKF wird somit zur 100%igen Tochter der Firma Kugelfischer und damit Mitglied eines weltweiten Konzerns.
1972
Umzug und Neuansiedelung des INA Vertriebs am Standort Vösendorf.
1972
Eine neue Fertigungshalle mit einer Grundfläche von 7.500 m² wird in Betrieb genommen und mit modernen Hochleistungsmaschinen bestückt (Dreherei, Härterei, Schleiferei, Montage und Fertiglager).
1975
Mit umfangreichen Investitionen auf dem Maschinensektor bereitet man die endgültige Zentralisierung und damit Auflassung des Werkes in Wien-Erdberg vor, welche im Jahr darauf erfolgt.
1980
Zur besseren und schnelleren Betreuung der Kunden in Österreich wird in Wels ein neues Verteilerzentrum errichtet.
-
1982
28 Produktionsstätten des FAG-Konzerns wetteifern um das „Stählerne µ“, eine Auszeichnung für hervorragende Qualität. FAG Austria geht als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor.
1992
Gründung der INA Lineartechnik.
1992
Eröffnung einer neuen Fertigungshalle mit der ersten Fertigungszelle zur Hartbearbeitung und Montage von Wälzlagern.
1993
In den kommenden zwei Jahren erfolgt der Ausbau zum Standort für die Herstellung von Kegelrollenlagern mit über 90 mm Außendurchmesser.
1996
Einführung des „Synchronen Produktionssystems“.
1998
Einführung von Insert-Einheiten.
1999
Nach FAG interner Bewertung wird FAG Austria zur „Fabrik des Jahres gekürt“.
-
2001
Inbetriebnahme der Großnabenmontage. Das Werk in Berndorf wird zum FAG-Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeuge.
2002
INA, FAG und LuK bilden die Schaeffler Gruppe.
2004
FAG in Berndorf wird innerhalb der Schaeffler Gruppe Leitwerk für die Kegelrollenlager-Produktion weltweit.
2005
Aufbau einer neuen Härtereianlage mit eine Kapazität von 1,6 t/Stunde.
2007
Die Gesellschaften INA AUSTRIA GmbH, Vösendorf, und FAG Austria AG, Berndorf, wurden 2006 zur Schaeffler Austria GmbH verschmolzen. Zum 1.1.2007 erfolgte die Verlegung des Firmensitzes von Vösendorf nach Berndorf-St. Veit bei Wien.